Posts mit dem Label GMO werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label GMO werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Samstag, 25. April 2015

US-TTIP kritisiert EU-Bürgervertreter wegen Einstellung zur Gentechnologie

Endlich genmanipulierte US-subventionierte "Lebensmittel" für Europa. Damit diese hinterwälderischen EU Bauern endlich auf ordentliche Industriestandards gezwungen werden ... natürlich um den Hunger in der Welt zu bekämpfen. Bio-Food ist für Öko-Terroristen, die die Industrie sogar dazu zwingen wollten GMO auf "Lebensmittel" draufzuschreiben wenn sie drinnen sind! So weit kommt's noch, das ist so gut für Mensch und Tier, dass man es gar nicht extra draufschreiben muss. TTIP for GMO für jedes Baby - auch Schweine können sich nicht aussuchen was sie zum Fressen bekommen! Soweit kommt's noch! US-Industriestandards für alle. Wien muß Chicago werden, oder Kansas, sonst kann Monsanto seine GMO-Entwicklungskosten gleich von ganzen Ländern zurückverlangen. Die bleiben solange alle am Tisch sitzen bis sie aufgegessen haben. Und der BND (West-STASI) überwacht das für die US-Weltherren und ihre Wirtschaftsinteressen. BND = Bund notorischer Deppen, die ihre eigene Industrie für die NSA und hunderten anderen US-Geheimdienste ausspionieren - speziell bei Angebotslegungen für U-Bootverkäufe in Australien oder Hubschrauberverkäufe gegen Bell eine besondere Dienstleistung für die deutschen Lohnsteuerzahler. Die sollen mit ihren Produkten am Weltmarkt die Steuern erwirtschaften, die der BND dann dafür benutzt die Preisfindung der US- und UK-Konkurrenz leichter zu gestalten. NSA Formel: Deutsch-europäischer BND-Preis minus 1 Dollar. Oder überhaupt die Manager der EADS ein bisschen mit "gefundenem" Material zum kuschen bringen. So macht Wettbewerb Spaß - der US-Markt der Informationsgewinnung regelt alles.

TTIP: US-Kritik an EU wegen Gentechnikregeln - news.ORF.at

Nach der jüngsten Verhandlungsrunde über ein transatlantisches Freihandelsabkommen (TTIP) haben die USA heute ihrem Unmut über mögliche nationale Verbote für gentechnisch veränderte Lebensmittel in der Europäischen Union...

orf.at

Gefällt mir

Kommentieren

Teilen

Mittwoch, 12. Februar 2014

Genmais 1507 als Vorgeschmack auf TIPP


Es gibt also keine qualifizierte Mehrheit die die Einführung des Genmaises 1507 verhindern könnte. 19 Länder dagegen und 4 dafür. Wird wohl auch ungefähr die Verteilung der Stimmung in der Bevölkerung widerspiegeln. So an die 80% dagegen ist offenbar nicht genug, dass man sich gegen den Einführungswunsch der Firma Pioneer stellen kann. Die Kommission sieht sich sogar gezwungen den Genmais freizugeben. Ganz ehrlich: Was ist das für ein Kasperltheater wo sich Kommissare (von niemanden gewählte Damen und Herren) gezwungen sehen, einem Wirtschaftskonzern zu entsprechen, obwohl die gewählten Vertreter und die Bevölkerung mehrheitlich dagegen sind?

Wenn die Kommission wirklich soviel Gespür für demokratisches Verhalten hat, wie sie anscheinend hat, dann wird das mit Europa weiter den Bach hinunter gehen. Eine zentrale Ermächtigungsanstalt für Wirtschaftsinteressen die vorher die Kommissare und Repräsentanten ordentlich mit Mule Frittes angefüttert haben braucht kein Mensch. Das hat mit einer Idee von Europa nichts aber schon gar nichts zu tun. Und genau diese Kräfte packeln sich schon hinter verschlossenen Türen den nächsten Coup aus. Wenn dann endlich TIPP freigeschaltet ist, dann können die guten Repräsentanten und das Wahlvolk überhaupt den Mund halten und werden gar nicht mehr gefragt, da sie sonst von den Konzernen verklagt werden können. Das Recht ein Produkt einzuführen auch gegen den Willen aller, weil man hat ja einen Businessplan und wo kommt man da hin, wenn da manche dem Businessplan nicht folgen wollen. Wie man Vertriebskonzepte aufsetzt um Produkte in einen Markt hineinzudrücken, die man dann gar nicht auf der Verpackung ausweisen muss, dafür haben diese Konzerne dann schon die monetäre Kraft und gut gefüllte Kriegskassen.

Nur weiter so Freunde des europäischen Glaspalastes, nur weiter vollkommen von den Menschen abgehoben agieren! So kann man eine gute Idee und eine tolle Vision auch in die Fänge der Populisten treiben, die genüsslich nur noch mit dem Finger auf diesen eigenartigen Zirkel von ernannten Personen zeigen müssen, die anscheinend absolut jede Bodenhaftung verloren haben. Offenbar sind das stumpfsinnige 5-Jahresplan-Kommissare die ohne jedes politische Gespür leider das abgekartete Spiel der Konzerne spielen müssen. Sorry, diese Damen und Herren steigen noch einmal aufs Gas, damit der EU-Karren auch wirklich ordentlich gegen die Wand fährt.

Herr Tonio Borg – wer kann Sie dazu zwingen ein Produkt zuzulassen, dass niemand will. Abgesehen davon, dass es nur die Umsätze von Pioneer bei der Überproduktion von Mais erhöht, die dann wieder hochsubventioniert in fernen Ländern verkauft, den dortigen Maisbauern den Preis ruinieren und die Existenz nehmen. Was ist das für ein System, dass Sie dazu zwingt etwas zuzulassen, dass einen einzigen Vorteil hat – mehr Geld für Pioneer. Dafür spielen Sie den Populisten alle Trümpfe zu. Was haben Sie davon? Ist das ein Hobby von ernannten Kommissaren exakt die Kritikpunkte der EU-Gegner immer wieder zu bestätigen? Die werden wieder einmal jubilieren – und genau denen, die das Gefühl haben nicht von der EU zu profitieren Ihren Zwang sich um die rasche Ermöglichung der Profite von Pioneer zu kümmern, darlegen.

Ist Genmais und seine finanzkräftige Lobby wirklich wichtiger als Europa? Es ist ja fast wie das kindliche Trauma – Kind: ich will meinen Genmais nicht essen! - VaterIn: Du isst was auf den Tisch kommt und wenn du bis morgen sitzt! - nur diese Kinder werden demnächst wählen – zwar nur das EU-Parlament und nicht die Kommissare aber immerhin recht(s) bald.

DI Mathias Gruböck Kerobokan, 12.02.2014
Unternehmens- und Organisationsberater