Donnerstag, 19. Oktober 2017

Glyphosat AGES



Sehr geehrte Frau Kiefer,

in ihrer Internetseite schreiben Sie, "Im Boden und Wasser wird Glyphosat vor allem von Mikroorganismen abgebaut." Jetzt ist Glyphosat aber als Breitbandantibiotikum auf Grund seiner komplexbildenden Eigenschaften zugelassen - wie genau funktioniert der Abbau eines Herbizides durch Mikroorganismen? Können Sie bitte so nett sein und mir die zugehörige Studie zukommen zu lassen?

https://www.ages.at/service/service-presse/pressemeldungen/verbraucherinnen-information-zu-glyphosat/

Gibt es Untersuchungen Ihres Institutes zu den Nierenerkrankungen auf Sri Lanka, die, nachgewiesener Maßen durch die Komplexbildung des patentierten Rohrreinigungsmittels Glyphosat im Trinkwasser mit den darin gelösten Metallen hervorgerufen wurden. Ist das in Österreich nicht möglich? Gibt es Untersuchungen zu den Missbildungsraten in der Nutztierhaltung in Holland (vor allem Mikro- und Duazephalie)? Gibt es Studien über den Verlauf der Microzephalushäufungen in brasilianischen und argentinischen GMO/Glyphosat-Anbaugebieten? Gibt es Studien wie Glyphosat den menschlichen Stoffwechsel (spez. den Metallhaushalt) beeinflusst? Kann Glyphosat Quecksilber aus Amalgam-Plomben binden?

Ist es Ihrem Institut erlaubt, selbständig Studien unabhängig von der Industrie und deren Interessensverbänden zu erstellen? Können Sie das Verhältnis der unabhängigen zu den abhängigen Studien in der Causa Glyphosat angeben? Gibt es Studien zur Glyphosatbelastung von GMO-Lebensmitteln/Futtermitteln aus ihrem Haus? Wo kann man die finden? Gibt es Studien wieviel Glyphosat ein durchschnittlicher Österreicher durchschnittlich pro Tag aufnimmt? Gibt es Immissionsstudien aus Ihrem Haus?

Wieso wird in Deutschland in Wasserwerken mit sehr hohem Aufwand das sich anreichernde Glyphosat herausgefiltert, wenn es doch durch Mikroorganismen abgebaut und überhaupt nicht schädlich für den Menschen ist? Gibt es irgendwelchen Zugang zu Studien die nicht von Monsanto selbst, oder wirtschaftlich mit ihnen Verbundenen, erstellt wurden?

Ist das nicht ein Risiko in der Risikobewertung, wenn man das Risiko den Risikoverursacher selbst bestimmen/bewerten lässt, wenn dieser gleichzeitig riskiert seine Profite zu riskieren?

Mit freundlichen Grüßen

DI Mathias Gruböck
Unternehmens- und Organisationsberater


Donnerstag, 12. Oktober 2017

Diskriminierung

Echt jetzt? Fast die Hälfte der Frauen arbeiten teilzeitbeschäftigt und bekommen trotzdem fast 80℅ der Lohnsumme der Männer? Voll diskriminierend!

Frauen verdienen in der heimischen Privatwirtschaft weiterhin deutlich weniger als ihre männlichen Kollegen. Das zeigt eine Analyse der Statistik Austria…
oesterreich.orf.at
Wenn man sich die Einkommen anschaut, dann sieht man, dass auch eine Pension ein Einkommen ist. Eine Witwenpension beträgt gemeinhin nie 100% der Ursprungspension. Diese Effekte auf einen fiktiven Stundelohnunterschied umzurechnen ist ganz üble Statistik-Linke. Fake News-Stats. Das noch in den Kontext der Führungskräfte-Gendergerechtigkeit zu stellen ist einfach Schwachsinn. Ein Ländervergleich, der die Frauenerwerbsquote zusätzlich außer Acht läßt führt dann überhaupt zu einem vollkommenen Apfel und Birnen-Vergleich. (Auch ist es fraglich ob man Transferleistungen wie Karenzgeld, Kinderbeihilfen und Unterhaltszahlungen wirklich nicht zu den Einnahmen dazurechnen sollte - speziell wenn man in der Folge Armutstatistiken macht, bei denen die Finanzmittel wieder formal durch alle geteilt werden, was bei Mindestsicherungsbeziehern mit vielen Kindern wiederum zu den bekannten hohen Transferzahlungen führt)

DI Mathias Gruböck                                                                                El Jadida, 03.03.2017
Unternehmens- und Organisationsberater                                               (Baden, 12.10.2017)